Ein Besuch bei den Quintas auf Madeira

Quintas auf MadeiraWenn Sie sich für einen für Ihren Urlaub auf Madeira entscheiden, haben Sie die Möglichkeit die Quintas leicht und bequem zu besuchen und anzuschauen. Quintas sind Landsitze die früher mal die ganze Insel Madeira überzogen haben. Meist wurden sie im 18. Und 19. Jahrhundert gebaut. Dies war die Zeit auf Madeira, als der handel mit dem Wein so richtig blühte und Kaufleute aus Großbritannien sich in großer Anzahl auf Madeira niedergelassen haben. Mit Hilfe von Architekten und ihrem Reichtum konnten sie diese Landsitze und Herrenhäuser bauen lassen. Auch Gärtner wurden beauftragt, richtige Landschaftsoasen mit mediterraner Vegetation anzulegen. Schönste Parks sind rund um die Häuser dadurch entstanden. Im 20. Jahrhundert wurden durch wilde Spekulationen mit Grundstücken Neubauten erstellt. Dies bedeutete für Madeira mehr oder weniger das Ende der Quintas. Aber die übrig gebliebenen Bauten können Sie heute immer noch während der Rundfahrten über Madeira bewundern.

Madeira ist eine saubere Insel

Während Ihrer Fahrt über die Insel Madeira werden Sie feststellen, dass Madeira eine sehr saubere Insel ist. Sie werden an den Straßenrändern nur in Ausnahmefällen Müll entdecken. Übrigens erhält Funchal, die Hauptstadt von Madeira regelmäßig einen Preis oder eine Auszeichnung als die sauberste Stadt von ganz Portugal. Mülltrennung ist ein Bestandteil für die Sauberkeit. Aber auch eine Recyclinganlage und eine Müllverbrennungsanlage mit vielen Filtern sind der Schlüssel zu dieser prämierten Sauberkeit.  Zudem versucht man intensiv, in Naturschutzgebieten auf Madeira eine Neubegrünung von früher mal gerodeten Flächen vorzunehmen.

Waldbrände auf Madeira

Die schrecklichen Waldbrände auf Madeira in den Jahren 2010 und 2012 waren für die Bewohner von Madeira sehr lehrreich. Denn die im Rahmen der Aufforstung gepflanzten Akazienhaine und Eukalyptusplantagen haben die Eigenart, dem Boden sehr viel Feuchtigkeit zu entziehen. Dadurch wurden natürlich Waldbrände unterstützt. Doch, wie gesagt, daraus hat man gelernt und die Strategie entsprechend angepasst. Diese einseitige Bepflanzung hat noch einen weiteren Nachteil für Madeira. Durch den Feuchtigkeitsentzug zusammen mit starken Regenfällen können bei ungünstigen Hanglagen zu Erdrutschen führen.